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Klee - ein eindrucksvoller Glücksbringer

03.01.2020 09:00

kleeblätter rekord

Was wäre der Neuhjahrsmorgen ohne Glückwünsche für das neue Jahr? Schornsteinfeger, Glücksschweinchen und vierblättrige Kleeblätter symbolisieren das Glück. Besonders der Klee ist ein eindrucksvoller Glücksbringer. Wie viel Glück es dem Finder gebracht hat ist nicht übermittelt, aber einen Eintrag in die Liste der Guinness World Records hat er sich dennoch gesichert: Der Finder des Kleeblattes mit den meisten "Blättern". Gleich 56 einzelne Blätter hatte das vom Japaner Shigeo Obara gefundene Blatt im Jahr 2009.

Über den Klee gelobt

Genau genommen hat aber auch er nur ein "Blatt" gefunden. Das Blatt des Klees ist eigentlich gefiedert (oder auch "gefingert") und im Regelfall dreifiedrig. Der Glücksfall wäre dann ein vierfiedriges Kleeblatt. Im Rekordfall aus Japan hatte das Blatt entsprechend 56 Fiedern. Ähnlich sind zum Beispiel Blätter von Kastanien angeordnet. Vierblättrigen Klee kann man heute oft als Glücksbringer in der Gärtnerei kaufen. Hierbei handelt es sich jedoch meistens um den Sauerklee (bot. Oxalis, Blätter in der Abbildung oben) und nicht um den eigentlich "typischen" Klee.

Der "typische" Klee wird unter Botanikern als "Trifolium" bezeichnet. "Tri" ist Latein und beudeutet drei, "folium" ist das Blatt. Die botanische Bezeichnung zeigt also schon, welches Glück man haben muss um ein vierblättriges Kleeblatt zu finden. Es gibt bei uns ca. 43 bekannte Arten des Klees. Weit verbreitet ist in Deutschland der Weiß-Klee (bot. Trifolium repens) und der Rot- bzw. Wiesen-Klee (bot. Trifolium pratense).

Die Gattung Trifolium gehört zu den Leguminosen. Dies sind Pflanzen, die den in der Luft enthaltenen Stickstoff zum eigenen Wachstum verwenden können. Auch der Raps, Weißer Senf oder zum Beispiel Lupinen sind Leguminosen. Diese werden häufig auch zur Gründüngung eingesetzt. Sie bringen Stickstoff in den Boden, den andere Pflanzen dann aufnehmen können. Alle Pflanzen benötigen Stickstoff zum wachsen, können diesen aber nicht wie die Leguminosen aus der Luft aufnehmen. Das ist auch der Grund, warum in Rasenflächen oft viel Klee ist. Rasengräser benötigen viel Stickstoff. Ist dieser nicht im Boden, wird der Rasen schnell gelb und schwächelt. Der Klee hingegen sticht dunkelgrün hervor: er kann den in der Luft vorhandenen Stickstoff nutzen. Wer mal genauer hinschaut wird auch entdecken, dass die Rasengräser rund um den Klee höher und saftiger sind als der Rest der Fläche. Beeindruckend oder?

Nutzung und Verwendung

Klee gilt als eiweißreiches Futter für Schafe und Rinder, sollte aber auch nicht in Übermengen verfüttert werden. Bienen und anderen Insekten lieben den süßen Nektar der Blüten, die im Sommer auf den Wiesen zu finden sind. Die Spieler von der Spielvereinigung Greuther Fürth werden in Anlehnung an ihr Vereinswappen "Kleeblätter" genannt, die Iren schmücken am Nationalfeiertag gleich das ganze Land mit den Blättern der Glückspflanze. Und auch wer mit Fußball und dem St. Patrick´s Day wenig anfangen kann, der kann dem eindrucksvollen Glücksbringer nicht entfliehen. In fast jedem Kartenspiel ist er zu finden (das "Kreuz"-Symbol ist dem Blatt nachempfunden) und sogar unsere Autobahnen haben häufig Kleeblätter. Von oben betrachtet sehen Autobahnkreuze genau so aus wie das Blatt unseres Glücksbringers.


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