Du liebst Pflanzen? Pflanzen lieben Lucky Plant!

Die Wirkung von Musik auf das Pflanzenwachstum

Bescheren die Klänge von Mozart und Bach Früchten tatsächlich einen besseren Geschmack? Lässt im Umkehrschluss Heavy Metal Pflanzen verkümmern oder gar absterben? Wir haben uns mit den lustigsten Studien rund um die Wirkung von Musik auf das Pflanzenwachstum beschäftigt.

Klassische Musik: Mozart und Bach für guten Wein?

Nicht nur ein italienischer Winzer in der Toskana beschallt einen Teil seiner Weinreben seit mehreren Jahren mit klassischer Musik. Laut Berichten, u.a. in der WELT , sollen die Weinreben in den Feldern mit Musik gesünder und früher reif sein. Gewechselt wird sogar je nach Jahreszeit und Reifeprozess: im Winter Mozart und Haydn, im Frühjahr Barock wie Bach oder Vivaldi und zur Reifezeit ausschließlich Klavierstücke. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland und Frankreich Winzer, die auf diese Art des Pflanzenschutzes setzen, selbst in Bordeaux wird auf Pflanzen zur Verbesserung der Pflanzenresistenz eingesetzt (Video auf YouTube). Die Weine erhalten oft auch Bestnoten - ob es an der Musik liegt können wir nicht mit Sicherheit sagen. Trotzdem freuen wir uns immer, wenn auf ökologische Weise eine bessere Ernte erzielt wird.

Heavy Metal und die Wirkung aus das Pflanzenwachstum

Auch bezüglich Heavy Metal und die Wirkung auf das Pflanzenwachstum gibt es Aussagen. Ein britischer TV-Gärtner berichtet von einer verbesserten Qualität, wenn er seine Pflanzen mit Heavy Metal beschallt. Die Band Black Sabbath mit Sänger Ozzy Osbourne hat in diesem Versuch die besten Ergebnisse erzielt. Zwar waren die Inkalilien etwas kleiner gewachsen als die Vergleichspflanzen (diese wurden mit klassischer Musik und Cliff Richard beschallt), die Blüten waren aber umso kräftiger. Auch eine höhere Krankheitstoleranz stellte er fest. Die in diesem Versuch mit Cliff Richards Klängen beglückten Pflanzen gingen übrigens ein, ob durch Musik oder eine Sabotage konnte nicht festgestellt werden. Haben Pflanzen also einen Musikgeschmack? Was sagt die Wissenschaft?

Wissenschaft und Forschung

Die Wirkung von Musik auf das Pflanzenwachstum wird seit jeher auch von verschiedenen Wissenschaftlern untersucht. Der französische Physiker Sternheimer hat sogar ein Patent angemeldet für seine "Quantenmusik". Die Töne der Quantenmusik sollen durch Schallwellen zu einer Steigerung des Pflanzenwuchses führen. Ursächlich hierfür soll eine durch die Schallwellen entstehende Proteine sein. Auch weitere Wissenschaftler, unter anderem der italienische Autor und Biologe Stefan Mancuso geht davon aus, dass die Schallbewegungen der Musik eine Wirkung auf die Pflanzen haben (Link zum Artikel). Zwar besitzen Pflanzen keine Ohren, dennoch können empfindliche Membrane in den Pflanzenzellen auf Schallwellen reagieren. Mancuso begleitete über 10 Jahre eine Studie im italienischen Weinbau. Auch diese Studie kam zu dem Ergebnis, das die Trauben aromatischer schmeckten.
An der Universität Wien wurde 2013 von Christina Schäftner eine Diplomarbeit unter dem Titel "Musik und Pflanzen - "Phytomusikologie" auf dem Prüfstand" erstellt. Die Verfasserin hat sich hierzu mit Forschungsberichten und Artikeln aus über 60 Jahren befasst. Die meisten dieser Forschungsergebnisse wiesen positive Ergebnisse des Musikeinflusses auf Pflanzen vor. Einen eindeutigen und belegbaren Beweis für den Einfluss der Musik auf das Pflanzenwachstum konnte sie in den Arbeiten dennoch nicht finden. Zu unterschiedlich sind Versuchsaufbauten, Pflanzenauswahl und Umweltbedingungen der Versuche. Auch der WDR hat am Forschungszentrum Jülich schon forschen lassen, Auswirkungen auf die Pflanzen konnten in diesem Versuch nicht festgestellt werden.

Ob Musik also wirklich positiv zum Pflanzenwachstum und einer höheren Krankheitsresistenz beiträgt lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Offensichtlich schadet sie aber auch nicht!
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